Hendiadyoin

Katastrophenclustering

War ja mal wieder klar. Geht EINE Sache "schief", bleibt es nicht bei der einen... Auch wenn mich das meiste gar nicht direkt betroffen hat in den letzten Tagen, so war dann doch das, was mich letzlich direkt betroffen hat, das schlimmste von allem...

Fangen wir mal harmlos an und steigern uns: erst bricht am Freitag bei nem guten Freund der Haussegen zusammen, und zwar RICHTIG. Klar hört man da zu und versucht, gute Ratschläge zu geben. Tags darauf meldet sich ein TJ-Kumpel mit ebenfalls "reizenden" Geschichtchen und der Notwendigkeit, bei mir "notzuübernachten" (und das nach ner Supermarktschicht meinerseits) - klar sag ich da nicht nein und versuche auch da, zu helfen, wo's geht. Und am SONNTAG meldet sich dann der Holde und teilt mir mit, dass Larissa dem Ende entgegensieht. Am darauffolgenden Dienstag wars dann auch mit ihr vorbei und der Tag entsprechend grauenhaft - besonders, weil ich nicht präsent sein konnte. Herzlichen Dank auch, Leben.

Das alles war vergangene Woche. Mittlerweile geht's emotionsmässig wieder - das ist der Vorteil daran, dass wir hier "nur" von einem Haustier sprechen... Es ist scheisse, wenn die sterben, ohne Frage, aber davon erholt man sich wenigstens schneller wieder als bei nem nahestehenden Menschen (ist jedenfalls meine Erfahrung).

Und nu bin ich krank. Und nach wie vor bis über beide Ohren mit Arbeit zu. Gnf. Aber ich war vernünftig und habe geiwssermassen meinen Supermarktjob von heute auf morgen "gekündigt" (jedenfalls bis mindestens November - und falls der Chef mich jetzt rausschmeisst, isses mir auch egal), so dass ich meine Samstage wieder für mich und meinen Krempel habe. Immerhin ETWAS positives, ein klein wenig mehr "Frei"[sic!]zeit, beziehungsweise Zeit, mich auch wieder um so Krempel wie Haushalt, Briefeschreiben und so weiter zu kümmern... 

Und nu brauch ich wieder meinen Tee... Gnf...

15.9.10 10:16